Hauptrundenfazit

DEL

Hauptrundenfazit:

Eine turbulente Saison mit vielen Trainerwechseln neigt sich dem Ende zu. Grund genug Mal auf die Hauptrunde zurück zu blicken und eine vermeintliche Vorschau auf die Playoffs zu geben.

Fishtown Pinguins Bremerhaven:
Wie bereits vor Saisonbeginn im Umfeld des Vereins kommuniziert, war es eine harte erste Saison für die Fishtown Pinguins. Leider war die Serie von vielen Trainerwechseln geprägt. Mit nur 80 geschossenen Toren ist man sicherlich nicht auf Playoff Niveau allerdings kassiert man verhältnismäßig wenige Gegentore. Vermutlich wird es am Ende ganz knapp für die Pre-Playoffs reichen. In Bremerhaven wäre man sicherlich stolz. Wie immer gilt die 2. Saison ist die schwerste, also bleibt abzuwarten wie es nächstes Jahr laufen wird.

Adler Mannheim:
Die Adler aus Mannheim wurden von einigen Experten vor der Saison auf Platz 12 eingeordnet. Intern war man sich einig, dass es eine schwierige Saison werden wird aber man hatte sich dennoch erhofft bis zum Schluss um die Pre-Playoffs mitzuspielen. Leider musste man schon sehr früh feststellen, dass die Konkurrenz dieses Jahr einfach zu stark ist. Somit wird man die Hauptrunde ganz sicher auf Platz 12 beenden.

Augsburger Panther:
Alles läuft nach Plan für den AEV. Man wird die Hauptrunde auf dem 1. Platz beenden und somit bis in die Finalserie das Heimrecht für sich beanspruchen. Man hat mit Köln einen sehr hartnäckigen und ebenbürtigen Konkurrenten auf Platz 2 verweisen können. Bei noch 2 Spielen weniger scheint dies auch bis zum Ende so zu bleiben. Die größte Herausforderung wird sein in den Play-Offs die nötige Konzentration an den Tag zu legen um nicht böse überrascht zu werden.

Düsseldorfer EG:
Leider muss man in Düsseldorf von einer enttäuschenden Saison sprechen. Vor der Saison stellte sich nur die Frage ob es zu einem Heimrecht in den Playoffs reichen wird. Auch auf Vorstandseben war man sich einig den Fans ein Heimrecht zu ermöglichen um das Halbfinale zu erreichen. Am Ende muss man feststellen, dass es nicht mal für die direkte Playoff Teilnahme reichen wird. So muss man über die unbequemen Pre-Playoffs die Chance nutzen. Auch hier sieht es nicht nach Heimrecht aus. Da in den Playoffs bekanntlich alles möglich ist, wird man hier auf Wiedergutmachung setzen um die Saison nicht vollends in den Sand gesetzt zu haben.

Eisbären Berlin:
Leider muss man in Berlin ein weiteres Jahr ohne Playoffs auskommen. Zwar hatten die Fans Hoffnung, dass man eventuell doch die Pre-Playoffs erreichen könnte, allerdings wurden diese Träume relativ schnell nach dem ersten Drittel der Hauptrunde begraben. Als abgeschlagener Letzter werden sich die Verantwortlichen der Eisbären nun in der Sommerpause Gedanken machen können, in wie weit man sich für die nächste Saison verstärken wird und kann.

ERC Ingolstadt:
Wie Phönix aus der Asche !!! Unruhig wurde es in Ingolstadt nach den ersten 2 Monaten. Der Trend ging Richtung Pre-Playoffs und das obwohl man als sicherer Playoff Anwärter galt. Von Heimrecht war die Rede. Mittlerweile hat man sich gefangen und man steht auf einem guten 3. Platz. Am Ende wird es vermutlich für Platz 4 und dem damit verbundenen Heimrecht reichen. Wo man wohl stehen würde, wenn man den Saisonstart nicht in den Sand gesetzt hätte.

Grizzlys Wolfsburg:
Die Wundertüte der Liga !! Vor der Saison wusste niemand so richtig wo man Wolfsburg einordnen sollte. Allerdings stand eines fest es sollte nach mehrjähriger Abstinenz wieder in die Playoffs. Das, kann man am Saisonende festhalten, wurde souverän geschafft. Zufrieden scheint man in Wolfsburg dennoch nicht zu sein. Viel zu schwankend die Leistungen und teilweise unnötig liegen gelassene Punkte. Am Ende wird es wohl nicht für die direkten Playoffs reichen und das wird die Verantwortlichen ordentlich ärgern.

Iserlohn Roosters:
Iserlohn mit einer konstant guten Saison. Völlig unaufgeregt und souverän spielt Iserlohn die Hauptrunde. Lediglich gegen die Topteams der Liga muss man sich auf dem Tableau geschlagen geben. Klar steht man aktuell auf Platz 5, aber angesichts der noch ausstehenden Spiele und des geringen Punkterückstandes wird es am Ende ziemlich sicher für Platz 3 reichen. Somit spielen die Roosters ihre beste Saison unter GM Hijacker. Mal sehen was in den Playoffs möglich ist.

Krefeld Pinguine:
Auch in Krefeld wurde vor der Saison viel geträumt. Allerdings muss man auch hier feststellen, dass es am Ende deutlich nicht gereicht hat. Zwar hat man nicht die rote Laterne auf seiner Seite allerdings ist man schon enttäuscht. Wenn man bedenkt was möglich gewesen wäre wenn man das ein oder andere knappe Spiel auch mal für sich entschieden hätte. Somit wartet auch in Krefeld in der Sommerpause viel Arbeit auf die Verantwortlichen.

Kölner Haie:
Am Ende muss man sich vermutlich dem großen Konkurrenten aus Augsburg um den Platz an der Spitze geschlagen geben. Kein Grund zur Beunruhigung in der Dom-Stadt. Wahrscheinlich wird man sich am Ende im Finale der Playoffs wieder sehen und hier ist bekanntlich alles möglich. Wiedergutmachung ist dann angesagt, denn in der Hauptrunde verlor man alle 4 Spiele gegen Augsburg.

EHC Red Bull München:
In München ist man grundsätzlich zufrieden mit dem Saisonverlauf. Man wird bis zum Ende um das Heimrecht in den Playoffs spielen. Zwar vermutet man, dass es nicht reichen wird aber auch das würde man im Süden Deutschlands mit Gelassenheit aufnehmen. Man hat sich direkt für die Playoffs qualifiziert und in aller Wahrscheinlichkeit wird es mit den Ingolstädtern eine Serie auf Augenhöhe geben.

Straubing Tigers:
In Straubing kann man die Saison wie mit der der Grizzlys Wolfsburg beschreiben. Sehr schwankend ! Mal gewinnt man gegen die Topteams, dann verliert unnötig Punkte gegen die Kellerteams. Alles in allem wird man sich für die Playoffs qualifizieren. Ob es am Ende für die direkte Teilnahme reicht hat man nun selbst in der Hand. Bei den noch ausstehenden Nachholspielen sollte es schon mit dem Teufel zugehen, wenn der Weg über die Pre-Playoffs gehen muss.

Schwenninger Wild Wings:
Es hätte eine echte Überraschungssaison werden können. Eine Zeitlang standen die Schwäne für Power-Eishockey und man mischte die Liga auf. Hätte man sich in Schwenningen doch nur auf das Eishockey spielen beschränkt. Interne Querelen und Skandale um Trainer wirkten sich auch auf den Spielbetrieb aus. Somit rutschte man ins Mittelfeld der Tabelle und wird sich am Ende für die Pre-Playoffs qualifizieren. Der Vereinsvorsitz kann mit diesem Ergebnis gut leben, denn am Ende zählt das in Schwenningen endlich wieder Ruhe eingekehrt ist.

Thomas Sabo Ice Tigers:
In Nürnberg bangt man aktuell um einen Pre-Playoff Platz. Es benötigt schon fast ein Wunder um die DEG noch einzuholen. Irgendwie verlor man zur Mitte der Saison komplett den Faden und wurde in der Tabelle durchgereicht. In Nürnberg wird es sicherlich einiges zu besprechen geben in der Sommerpause.

Prognose Playoffs

Pre-Playoffs:
Grizzlys Wolfsburg (7) – Fishtown Pinguins Bremerhaven (10)
Schwenninger Wild WIngs (8) – Düsseldorfer EG (9)

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